Bereits zum dritten Mal war die Türkheimer Kirche Gastgeberin für eine Installation mit Figuren von Arthur Goldgräbe. Vom 13. September bis zum 9. Oktober lud die Ausstellung dazu ein, sich über die Würde Gedanken zu machen, die jedem Menschen zukommt und die sich grundlegend in dem Bedürfnis äußert, über das eigene Leben selbst bestimmen zu wollen. Um der persönlichen Würde auf die Spur zu kommen, waren die Besucherinnen und Besucher dazu eingeladen, vier Erfahrungsräume zu durchschreiten, in denen die Würde auf je eigene Weise zum Ausdruck kommen kann. Worin zeigt sich meine Würde? Wie sehen meine Mitmenschen sie? Was kann meine Würde stärken? Wodurch wird sie beschädigt? Über solche Fragen konnte man beim Begehen der Installation nachdenken und möglicherweise eigene Antworten finden.

Die Corona-Bestimmungen ließen dieses Mal keine Vernissage in der Kirche zu. Das Publikum war stattdessen zu einer digitalen Vernissage eingeladen, und ein kleiner Film zur Ausstellung wurde gedreht und konnte auf der Homepage der Kirchengemeinde angeklickt werden. Ein Abendgottesdienst näherte sich dem Thema der Ausstellung wurde gedreht und konnte auf der Homepage der Kirchengemeinde angeklickt werden. Ein Abendgottesdienst näherte sich dem Thema der Ausstellung aus biblisch-christlichem Blickwinkel und fügte eine ganz persönliche Interpretation der Figuren hinzu. Da die Kirche wochentags sowieso den ganzen Tag über geöffnet war, konnten sich viele Kunstinteressierte die Installation anschauen, die sich mit ihren Figuren wieder wunderbar in den Kirchenraum einfügte. Jeden Sonntagnachmittag war Arthur Goldgräbe selbst in der Kirche, um seine Ausstellung zu erläutern oder Fragen zu beantworten.

Es ist schön, dass diese Ausstellung trotz der Pandemie-bedingten Einschränkungen in unserer 

Kirche stattfinden konnte und die Zusammenarbeit mit dem Türkheimer Künstler Arthur Goldgräbe wieder so gut geklappt hat.

Helga Striebel

Der Film von Julija Simic umfasst die Begrüßung durch Pfarrerin Helga Striebel, einen Dialog zur Ausstellung zwischen Bettina Verheyen und mir und natürlich die Skulpturen und ihre Rollen in der Installation.